Montag, 6. Januar 2014

Wie alles anfing 1987…
















Am Anfang stand eine Idee. 

1985 zogen wir mit vier Kindern nach Daisendorf. Außer der Schützenvereinsjugend gab es hier keine Jugendgruppen. Nun kann man über einen Mangel wehklagen und jammern und von der Gemeinde fordern, sie möge gefälligst etwas dagegen unternehmen oder man ergreift selbst die Initiative. 
Die Idee war eine Jugendgruppe, bei der man viel erleben kann und bei der ein stimmiges erzieherisches Konzept die Grundlage bildet, möglichst tausendfach bewährt. 
Die Idee fokussierte sich auf Pfadfinder – Jugend erzieht sich in Begleitung Erwachsener selbst: 
Abenteuer wagen, Verantwortung übernehmen, Lernen durch Tun - jeder nach seinen Fähigkeiten; sich einsetzen für Frieden, Gerechtigkeit und Schöpfung; eine lebendige Beziehung zu Gott aufbauen …
Die Idee war geboren, aber wie konnte man sie umsetzen?
Es waren jene berühmten Zufälle (oder doch Gottes Fügungen?), die zum Gelingen beitrugen oder genauer gesagt, es waren Menschen, die die Idee unterstützten und mithalfen, sie zu verwirklichen:
Pfarrer Allgaier – er bestärkte in Gesprächen und übernahm das Amt des Kuraten.
Christel Pütz, Religionslehrerin und Pfadfinderin in Überlingen, - verhalf uns zu Kontakten zum Stamm St. Paul, der die Patenschaften übernahm und der uns zu Beginn in vielfältiger Weise geholfen hat.
Bürgermeister Keser – er ermöglichte uns eine Unterkunft zunächst im alten Rathaus und später dann einen eigenen Gruppenraum im neuen Rathaus. 
Peter Hanns - er gewährte uns für die Übergangszeit Obdach in seiner Hütte.
Roland (den Nachnamen habe ich vergessen), Student in KN – er war unser erster Profi, der uns einige Monate als Leiter aushalf.
Dieter Kolbe – er war von Anfang an als Leiter mit dabei. Mit ihm ging es durch dick und dünn.
Albin Waldherr und Uschi Nolle – sie übernahmen Gruppen, Lagerbetreuung  und vieles mehr, denn der Stamm wurde größer und größer. 
Eltern – sie unterstützten das Wachsen unseres Stammes in vielfältigster Weise – von der gespendeten Erbsensuppe über Fahrdienste bis hin zum Salatbüfett am Elternabend u.v.m.
Am Anfang standen 13 Kinder voller Erwartungen vor dem Rathaus, heute zählt der Stamm über 60 Mitglieder. 
Am Anfang fand ein bescheidenes Stammeszeltlager im Donautal statt, inzwischen waren die Daisendorfer Pfadfinder in Frankreich, in Kroatien, in Spanien, aber auch immer wieder im Schwarzwald und im Donautal zu Fuß unterwegs.
Am Anfang halfen wir bei der Waldputze, später viele Jahre Rumänischen Kindern (für die Rumänienaktion erhielten wir sogar einen Preis).
Inzwischen sind die Daisendorfer Pfadis ein fester Bestandteil in unserer dörflichen Gemeinschaft und sie gestalten dieses Gemeindeleben mit u.a. Dorffest, Dorffußball, Frühschichten in der Kapelle, Hepperle-Veranstaltung und Gästeabende.
An dieser Stelle möchte ich mich im Namen unseres Stammes bei allen bedanken, die uns geholfen haben und noch helfen werden, unseren Kindern eine Jugendgruppe zu ermöglichen, die … siehe oben… 

Hans

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